Puy-Linsensalat mit Dill-Vinaigrette nach Rachel Khoo

Seit einiger Zeit habe ich ein neues Lieblingskochbuch: Paris in meiner Küche von Rachel Khoo. Nicht, dass ich ständig daraus koche. Eher, dass ich ständig darin blättere und lese. Die Fotos sind schön schlicht und mit den kleinen Illustrationen zu jedem Kapitel kann man noch ein paar kulinarische Französisch-Vokabeln lernen.

Rachel Khoo ist eine super sympathische Britin, die seit fünf Jahren in Paris lebt und dort in ihrer winzigen Küche kocht. Ich mag ihre kleinen Geschichten zu den Rezepten und ich mag es, wie respektlos sie mit der französischen Küche umgeht und dennoch traditionelle Gerichte kocht.

Ein Gericht hat es mir angetan: Puy-Linsensalat mit Roter Bete und Feta (Ziegenkäse im Original). Die grünen Linsen aus Frankreich schmecken nussig und haben Biss, dazu cremiger Feta und Rote Bete. Genial ist die Dill-Vinaigrette  – und so schön grün. Das Rezept verdient die Kategorie “schnell und einfach”. Die Linsen müssen ungefähr 20 Minuten garen – viel mehr Zeit braucht man nicht.

Zutaten für Zwei als Hauptspeise oder für Vier als Vorspeise: 200g Puy-Linsen, 1 Lorbeerblatt, 1 Zweige Thymian, 1 Rote Bete , gekocht, 100-200g Feta, Salz, 1 getrocknete Chili (optional)
Für die Vinaigrette: 1 Bund  frischer Dill, 3 EL Weißweinessig, 3 EL Sonnenblumenöl, Salz, Zucker

Linsen garen: Die Linsen waschen. Ca. 500 ml Wasser (doppelt so viel Wasser wie das Volumen der Linsen ) mit Lorbeerblatt und Thymian aufkochen und die Linsen darin ca. 20 Minuten weich garen. Puy-Linsen zerfallen beim Kochen nicht.

Vinaigrette: Dill samt Stängeln mit Öl, Essig und je einer ordentlichen Prise Salz und Zucker im Mixer pürieren.

Rote Bete: Die vorgekochte Rote Bete in hauchdünne Scheiben schneiden und mit etwas Salz und Chili würzen.

Anrichten: Wenn die Linsen gar sind, abgießen und salzen. Lorbeerblatt und Thymian entfernen, auf eine große Platte geben oder auf  Teller verteilen, Rote-Bete-Scheiben darauf legen, Feta darüber bröseln und die Vinaigrette darüber träufeln.

Blitzschnelle Broccolisuppe

Diese Suppe mag ich besonders gern. Sie ist in einer halben Stunde auf dem Teller und lässt sie sich gut variieren. Ich esse sie manchmal mehrere Tage hintereinander ohne mich zu langweilen. Die Lieblingsvariante zur Zeit: mit kurzen Nudeln drin und mit Feta drauf.

Zutaten (für vier Portionen): 750 g Broccoli (inkl. Stiel), 1 Zwiebel, 1 Stange Sellerie, 150 g saure Sahne oder Crème fraîche, Zitronensaft, Salz, Pfeffer, Muskat und Öl zum anbraten. Optional: ca. 150 g kurze hohle Mininudeln und  Feta.

Küchengeräte: mittelgroßer Topf mit Deckel, Stabmixer, die Nudeln brauchen einen eigenen Topf

Zuerst: Broccoli waschen und zerteilen, den Stiel nicht wegwerfen, sondern schälen und in Stücke schneiden, Zwiebel und Selleriestange klein würfeln

Anbraten: Zwiebeln und Sellerie bei mittlerer Hitze in etwas Öl anbraten. Dann den Broccoli dazugeben und kurz unter rühren mitbraten

Kochen: Wasser angießen, dass der Broccoli gerade eben bedeckt ist. Einen gestrichenen TL Salz dazugeben, Deckel drauf  und 15 Minuten köcheln lassen

Kochen II: Nudeln in einem extra Topf bissfest kochen, abgießen und beiseite stellen.

Mixen: Wenn der Broccoli weich ist, mit dem Stabmixer pürieren und die Saure Sahne / den Crème fraîche unterheben. Wenn die Suppe zu dickflüssig ist, Wasser angießen.

Würzen: Mit Salz, Pfeffer, Zitronensaft und Muskat abschmecken.

Nudeln rein: Die gekochten Nudeln in die fertige Suppe geben und bei geschlossenem Deckel fünf Minuten ziehen lassen, in Schalen füllen und mit Feta garnieren.

Varianten: mit gerösteten Brotwürfeln und / oder Kürbiskernen, mit Käsecroutons, mit Kokosmilch statt Saurer Sahne, Chili und Gambasspieß

Lieblingseintopf aus der Eifel – Bohnensuppe

Wenn die Temperaturen sich dem Gefrierpunkt nähern, könnte ich den ganzen Tag warm essen. Am liebsten Suppe. Schon zum Frühstück.

Die Bohnensuppe von meiner Mama ist deftig, rustikal und schmeckt nach jedem Aufwärmen noch besser. Im Winter nehme ich eingefrorene Stangenbohnen aus dem Garten. Die gängigen TK-Brechbohnen kann man sicher auch verwenden. Und wenn ich sonst auch gern eine vegetarische Variante ausprobiere – diese Suppe braucht Speck und Würstchen.

Zutaten für vier Portionen: 500 g grüne Bohnen (TK), 1 Zwiebel, 1 Liter Gemüsebrühe, ca. 125 g geräucherten durchwachsenen Speck am Stück, 2 Kartoffeln, ca 150 g Suppengemüse  Möhre, Sellerie, Lauch), Salz, Pfeffer

Dazu: leckere Siedewürstchen

Tipp: Gleich die doppelte Menge machen und den Rest einfrieren.

Zuerst: Zwiebeln würfeln, Kartoffeln schälen (nicht klein schneiden), Suppengemüse putzen und klein würfeln

Anbraten: Den Speck in einem Topf rundum anbraten, die Zwiebeln dazugeben und mitbraten bis sie glasig sind

Angießen: Bohnen in den Topf geben (vorher nicht auftauen) und die Gemüsebrühe dazu gießen.

Warten: Deckel drauf und eine halbe Stunde bei mittlerer Temperatur köcheln

Gemüse rein: Gemüse und Kartoffeln in die Suppe geben, eventuell Wasser zugeben – alles sollte gut mit Flüssigkeit bedeckt sein und noch mal eine halbe Stunde köcheln.

Rausfischen: Die Kartoffeln rausnehmen, zerstampfen und wieder in die Suppe geben.

Abschmecken: Die Suppe salzen und Pfeffern, Würstchen in der heißen, nicht mehr kochenden Suppe garen. Den Speck kann man in Scheiben schneiden und als Einlage zurück in die Suppe geben.

Nudelsalat mit hellgrünem Gemüse und Minze

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Kurz vor Schluss, der Mai ist so gut wie vorbei, poste ich doch noch schnell einen hellgrünen Beitrag für Uwes Cookbook of Colors: einen Nudelsalat mit Kohlrabi, Erbsen und Minze. Die Kombi hört sich vielleicht gewagt an, passt aber hervorragend. Und Feta sorgt für eine cremige Konsistenz.

Für manche mag Pasta gleich Pasta sein – ich kann mir diesen Salat aber mit keinen anderen Nudeln als Volanti vorstellen. Die sehen aus wie Bauchnabel und die Erbsen setzen sich so schön in der Mitte fest.

Der Salat ist in weniger als 30 Minuten gemacht – ein prima Sommeressen. Er schmeckt allein, passt zu Gegrilltem und gehört natürlich aufs Partybuffet.

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Zutaten: 500 g Volanti (Nudeln): 1 große oder 2 kleine Kohlrabi, 200 g Erbsen (TK oder frisch gepult), 2 Stangen Sellerie, 1 kleine Zwiebel, 200 g Feta, 2-3 Zweige frische Minze (gehackt ca. 2 EL), ein paar Blätter Basilikum (gehackt ca. 1 EL), Olivenöl, Weißweinessig, Salz, Pfeffer

Schnibbeln: Zwiebel, Selleriestangen und Kohlrabi würfeln, Minze und Basilikum hacken

Nudeln aufsetzen: Nudeln in reichlich Salzwasser garen. Wenn die Nudeln bissfest sind, die grünen Erbsen ins Kochwasser geben und noch eine Minute weiterkochen, dann zusammen abgießen

Während die Nudeln kochen: In einer Pfanne die Zwiebeln und den Sellerie mit fünf Esslöffeln Olivenöl anbraten, dann die Kohlrabi dazugeben und bei schwacher Hitze dünsten. Eventuell einen Schluck Wasser zugeben, damit das Gemüse nicht anbrennt.

Wenn die Nudeln abgegossen sind: ist auch das Gemüse fertig – dann mit Salz und Pfeffer würzen und drei bis fünf Esslöffel Weißweinessig dazugeben.

Mischen: Nudeln, Erbsen und das Gemüse aus der Pfanne in eine große Schüssel füllen, mit den gehackten Kräutern (Minze und Basilikum) vermengen und den Feta drüberbröseln. Alles noch mal gut mischen, eventuell nachsalzen oder, falls die Nudeln nicht flutschig genug sind, noch etwas Öl und Essig dazugeben und am besten lauwarm essen.

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Verrückt nach Radieschen – oder wie ein Lieblingssalat noch besser wurde

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Um Radieschen kome ich zur Zeit nicht drumrum – sie sehen einfach zu schön aus. Und in der Küche machen sich die roten scharfen Knollen auch sehr gut: auf Brote legen, grünen Salat aufpeppen, einfach so essen oder Radieschenscheiben mit Crème fraîche anmachen.

Es geht aber noch besser: Salat aus hauchdünnen Zucchinistreifen, cremigen Avocados und sämigen weißen Bohnen geben sie einen Farbtupfer und sorgen für das richtige Knackgefühl. Für etwas Exotik sorgen zermörserte Koriandersamen, Chili und Zitrone im Dressing. Letzten Sommer habe ich diesen Salat ständig gegessen – allerdings mit Kirschtomaten. Mit Radieschen schmeckt’s um Welten besser.

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Den Salat kann man gut vorbereiten, weil Zucchinistreifen und Bohnen einige Zeit im Dressing marinieren sollten. Avocado und vor allem die Radieschen aber unbedingt erst kurz vorm servieren zugeben, sonst verlieren sie ihre Farbe.

Zutaten für zwei (Sattessen) bis vier (Vorspeise/Beilage): 1 Bund Radieschen, 1 große oder 2 kleine Zucchini, 1 Avocado, 1 Dose weiße Bohnen

Dressing: 1/2 Zitrone (Saft), 2 EL Olivenöl, 1 EL Walnussöl, 1/2 TL Salz, 1 Prise Zucker, 1 bis 2 kleine getrocknete Chilis, 1 TL Koriandersamen, schwarzer Pfeffer

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Zuerst: Getrocknete Chilis, Koriandersamen und Salz in einem Mörser mahlen und dann das Dressing in einer Salatschüssel anrühren.

Abgießen: Bohnen in ein Sieb schütten, mit Wasser abspülen, abtropfen lassen

Die meiste Arbeit: Zucchini mit dem Sparschäler in hauchdünne Streifen raspeln

Marinieren: Zucchinistreifen und Bohnen zum Dressing geben, durchrühren und mindestens 30 Minuten ziehen lassen.

Schnibbeln: Radieschen waschen und vierteln, Avocado aus der Schale lösen und in Würfel schneiden. Beide erst kurz vorm Servieren zum Salat geben und durchrühren

Dazu passt: Brot oder Sesamkartoffeln oder Crash Potatoes

Das Beste für Bouillon: Mamas Markklößchen

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Bei all unseren Familienfesten war früher ein Platz im Menü fest belegt: Als erstes aßen wir Markklößchensuppe. Es wurde stets um die dicksten Klößchen gestritten aber in einem waren wir uns einig: Vor dem Essen mussten die Klößchen mit der Gabel zerdrückt werden. Als meine Mutter das beim Markknochen kaufen einmal erwähnte, war die Metzgersfrau entsetzt. “Die schönen Klößchen!”, rief sie. “Da macht man sich so viel Arbeit und freut sich, dass sie beim kochen ganz bleiben, und ihr zermatscht sie einfach!” Tja, so schmecken sie uns aber nunmal am besten.

An Weihnachten habe ich zum ersten mal Markklößchen selbst gemacht. Unter Anleitung von Mama natürlich. Sie sind gut gelungen und beim Kochen heil geblieben. Und das Zermatschen war, wie immer, das Beste.

Zutaten für ca. 50 Klößchen: 3-4 Markknochen (reines Mark ca. 200 g), 2 Brötchen, 1 kleiner Bund Petersilie, 2 Eier, 250 g Paniermehl, 1/2 TL Salz, Muskatnuss

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Hacken: Petersilie fein hacken und mit dem Paniermehl in eine Schüssel geben

Einweichen: Die Brötchen in heißem Wasser einweichen, mit den Händen gut ausdrücken und in die Schüssel geben

Würzen: mit Salz und Muskatnuss abschmecken, die Eier darüber geben und alles gut vermengen

Zerlassen: In einer heißen Pfanne das Mark auslassen; es schmilzt bis auf winzige feste Reste; das flüssige Mark etwas abkühlen lassen und durch ein feines Metallsieb über die Masse geben – sofort alles mit den Händen gut verkneten

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Probekochen: ein Klößchen formen und in der Bouillon oder in Salzwasser 15 Minuten gar ziehen lassen. Falls es zerkocht, noch etwas Paniermehl unter den restlichen Teig mischen

Rollen: Etwa walnussgroße Kugeln formen

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Garen oder einfrieren: Die Klößchen kann man gut roh einfrieren. Ob frisch oder tiefgefroren: Die Suppe/das Salzwasser, darf nicht sprudelnd kochen, sondern nur sieden, die Markklößchen brauchen ca. 15 Minuten

Einfach gut: Sellerie-Apfel-Chicorée-Salat mit Walnüssen

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Der Herbst hat mir einen neuen Lieblingssalat gebracht, der die Bezeichnung “schnell & einfach” verdient wie kein anderer.

Außerdem habe ich ein neues Spielzeug: Markus hat mir sein altes iPhone vermacht. Seitdem fotografiere ich am liebsten mit der Hipstamatic-Fotoapp. Die macht herrlich unberechenbare Fotos. Und ich mag einfach den Retro-Style und das quadratische Format.

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Aber jetzt das Salat-Rezept:

Zutaten (zwei Portionen): 2-3 Stangen Sellerie, 1 Apfel, 1 Chicorée, Salz, Pfeffer, 2EL Weißweinessig, 3 EL Olivenöl, Walnusskerne nach Belieben

Zuerst: Sellerie, Apfel und Chicorée und mundgerechte Stücke/Streifen schneiden und in eine Schüssel geben.

Zuletzt: Mit Salz und Pfeffer würzen, Essig und Öl darübergeben, gut umrühren und grob gehackte Walnusskerne darüberstreuen.

Schmeckt wenigstens nach Sommer: Wassermelonensalat mit Thymian und Schafskäse

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Riecht ihr auch morgens den Herbst? Ich fürchte, der Sommer geht in diesem Jahr vorbei, bevor er richtig losgelegt hat. Selbst der Kater hat schon sein Fell auf plüschig gewechselt. Aber ich lasse mich nicht unterkriegen und esse Melonensalat. Herzhaft. Mit Schafskäse und Thymian.

Als Schwesterherz S. davon erzählte, dachte ich zuerst: Wassermelone mit Feta – brrr. Aber sie schwärmte so und machte mich neugierig. Und was soll ich sagen? Die Kombination aus crisper Melone, cremigem Schafskäse und duftendem Thymian schmeckt toll. Dazu kommen noch Rucola und ein paar Tomaten. Ach, und ich habe noch ein paar geröstete Sesamsamen darüber gestreut.

So schmeckt Sommer!

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Zutaten für zwei Portionen: ein Stück Wassermelone (am besten schön kalt), ca. 100 g Feta, 1-2 Zweige Thymian, ein Bund Rucola, eine kleine  Zwiebel, zwei kleine Tomaten, Salz, Pfeffer, Olivenöl, Sesamsamen

Zuerst: Melone in Stücke schneiden, mit Thymianblättchen abzupfen und darüber streuen, Feta zerkrümeln und dazu geben, Rucola mit der Schere klein schneiden, Tomaten vierteln, Zwiebel in dünne Ringe schneiden. Alles dazu geben.

Dann: Salzen, pfeffern und leckeres Olivenöl darüber gießen.

Zum Schluss: Sesamsamen rösten und über den Salat streuen.

Drei-Bohnen-Salat mit warmer Speckvinaigrette

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Neben dem Kochen habe ich noch eine weitere Leidenschaft  – das Balkongärtnern. Wir haben eine kleine Dachterrasse, auf der die üblichen Kräuter und Tomaten aber auch Auberginen, Paprika, Gurken, Himbeeren, Erdbeeren und Physalis gedeihen. Und seit diesem Jahr auch Buschbohnen. Klar, der Ertrag ist nicht üppig, aber selbst geerntete Bohnen schmecken einfach doppelt gut.

Kombiniert mit Kidney- und weißen Riesenbohnen und angemacht mit einer Speckvinaigrette, ergeben die Balkonbohnen einen super Salat. Er passt perfekt zum Grillen an einem lauen Sommerabend. Und falls es mal wieder regnet, schmeckt Drei-Bohnen-Salat auch solo.

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Diese Buschbohnen wachsen in einem Eimer auf dem Dach.

Zutaten: 500 g frische grüne Bohnen (TK Bohnen sind auch okay), 400 g Kidneybohnen (Dose), 400 g Riesenbohnen oder kleine weiße Bohnen (Dose), 200 g durchwachsener und geräucherter Speck vom Bioschwein, 2-3 mittelgroße festkochende Kartoffeln, 2 Knoblauchzehen, eine frische rote Peperoni, Balsamico, 1-2 EL Senf mit ganzen Körnern, Olivenöl, Salz, Pfeffer

Zuerst: Kartoffeln schälen und in kleine Würfel schneiden (ca. 0,5 cm), Bohnen putzen und in ca. 5 cm lange Stücke teilen. Bohnen und Kartoffeln mit etwas Salz und 150 ml Wasser aufsetzen, zum Kochen bringen und bei mittlerer Hitze und geschlossenem Deckel in acht bis zehn Minuten garen.

Währenddessen: Dosen öffnen, Bohnen gut mit Wasser abspülen und auf einem Sieb abtropfen lassen. In eine große Schüssel füllen.

Nicht abgießen: Normalerweise bleibt nicht mehr viel von dem Kochwasser übrig und der Rest kann zusammen mit den grünen Bohnen und Kartoffeln in die Schüssel zu den anderen Bohnen.

Speckvinaigrette: Den durchwachsenen Speck würfeln, die Peperoni und den Knoblauch fein hacken. Speck bei mittlerer Temperatur und mit zwei EL Olivenöl knusprig braten. Zum Schluss den Knoblauch und die Peperoni dazugeben, kurz umrühren und dann mit Balsamico ablöschen. Die Pfanne vom Herd nehmen und ein bis zwei Esslöffel groben Senf einrühren, mit Pfeffer abschmecken.

Zusammenrühren: Die Speckvinaigrette über die Bohnen geben und gut umrühren. Dann unbedingt probieren und entscheiden, ob noch Essig, Salz und Pfeffer fehlen. Je nachdem, wie salzig der Speck ist und wie viel Essig man zum Ablöschen benutzt hat, kann das nötig sein oder auch nicht.

Mal eben schnell Tortellinisalat

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Einfach, schnell und lecker – passt super zum Grillen. Im Grunde muss man nur zwei Gläser öffnen, Tortellini kochen und in 20 Minuten ist der Salat fix und fertig. Die Krux steckt hier wie so oft im Detail oder vielmehr in der Qualität der Zutaten.

Ich habe einige Tortellini ausprobiert: große, kleine, mit Fleisch, Käse und Gemüse, frische und getrocknete. Am liebsten mag ich große Tomaten-Tortellini. Aber da hat sicher jeder andere Vorlieben.

Balsamico-Zwiebeln sind nicht so leicht zu bekommen. Supermärkte führen meist nur die von Kattus. Die schmecken zwar gut – sind aber mit vier Euro pro Glas ziemlich teuer. Günstiger und leckerer sind selbst eingelegte Zwiebeln. Das macht den Salat natürlich erst mal wieder aufwändiger. Aber man kann ja eine große Portion Zwiebeln einlegen, die halten sich im Kühlschrank dann für mehrere Grillabende. Getrocknete Tomaten in Öl aus dem Glas schmecken von den meisten Firmen ganz ordentlich.

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Foto: starg00se

Zutaten: 500 g Tortellini, 1 Glas oder ca. 15 in Öl eingelegte getrocknete Tomaten, 1 Glas oder – je nach Größe – 10 bis 20 Balsamicozwiebeln, 1 Bund Ruccola, Salz, Pfeffer aus der Mühle, Olivenöl, Balsamico-Essig

Zuerst: Tortellini kochen, abgießen und abkühlen lassen.

Ein bisschen schnibbeln: Öl und Sud vom eingelegten Gemüse aufbewahren. Zwiebeln, Tomaten und Ruccola in mundgerechte Stücke schneiden.

Zum Schluss: Alles untereinander mischen und entweder mit Öl und  Sud von Zwiebeln und Tomaten anmachen oder Ölivenöl und Balsamico nehmen. Etwas Salzen und ordentlich pfeffern.