Kochen, quetschen, würzen, backen – Crash Potatoes

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Es begann mit einer Skypenachricht. Ein Satz: „Das haben wir am Wochenende nachgekocht – lecker!“,  ein Link: zum Blog  The Pioneer Woman, ein „WOW“ – und jetzt habe ich ein neues Lieblingsessen.

Crash Potatoes nennt die Pioniersfrau diese Kartoffelvariante. Und die Kartoffeln sehen doch auch aus, als wären sie bruchgelandet, oder?

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Die Zubereitung ist einfach – kochen, quetschen, würzen, backen: Kartoffeln waschen und gar kochen. Ein Backblech mit Olivenöl einpinseln, die gekochten Kartoffeln darauf legen, mit einem Stampfer zerquetschen. Wichtig: die zermatschten Kartoffeln mit Olivenöl einpinseln und großzügig salzen (am besten mit grobem Meersalz oder Fleur de Sel); dann nach belieben würzen und ungefähr 30 Minuten bei 200°C (Ober/Unterhitze) backen.

Genial an dieser Methode sind zwei Dinge: Man kann die Gewürze nach Lust und Laune variieren (Sesam & Chili, Rosmarin & Knoblauch, Dill & Pfeffer, Thymian & Parmesan …) und man hat verschiedenen Kartoffelkonsistenzen auf einmal: knusprige Ecken, wie bei Bratkartoffeln, weiche Bereiche wie Kartoffelpü, und mürbe Stellen, wie in Backkartoffeln.

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Die Crash Potatoes haben wir bisher zusammen mit Salat gegessen – genial ist die Kombi mit Drei-Bohnen-Salat. Ich kann sie mir aber auch gut als Beilage zu Steak und Fisch vorstellen.

Übervaleska