Mitgebracht aus Kroatien – Ficoco, Velebitsko und Pipi

Promenade in Zadar, wo die Meeresorgel spielt.

Ha, heute bin ich ja tagesaktuell. Herzlich Willkommen in der EU, Kroatien!

Aber zuerst etwas ganz anderes: Zurück aus dem Urlaub, habe ich mich über eine Mail gefreut: kochbar.de hat fressen und gefressen werden in der Rubrik „Kochblog der Woche“ vorgestellt. Klar will kochbar damit vor allem mehr Aufmerksamkeit für seine Seite bekommen. Aber die Redaktion hat sich ordentlich durch mein Blog geklickt, aufmerksam gelesen und einen netten Text geschrieben. Das erzähle ich gern weiter 🙂

Fische in den Plitvicer Seen

Was ich auch gern weiter erzähle: Kroatien ist ein tolles, abwechslungsreiches Reiseland. Und im Juni ist es noch nicht so voll. Kulinarisch bewegt es sich zwischen österreichischen Mehlspeisen, ungarischen Fleischtöpfen, türkischen Teigtaschen, italienischen Risotto-, Pasta- und Pizza-Gerichten und allem, was die Adria an Meergetier liefert – vorwiegend gegrillt.

Mitgebracht haben wir drei Dinge:

  • ficoco, das ist Feigenmarmelade verfeinert mit Kakao –  schmeckt himmlisch. Wir haben sogar eine eko-Variante in den kroatischen dm-Filialen gefunden. Ich weiß zwar nicht, was dieses „eko“-Label genau bedeutet. Aber es besteht zumindest die Hoffnung, dass die genialen Brotaufstriche irgendwann auch bei uns in den dm-Läden auftauchen. Ich halte Ausschau!
  • Velebisko Pivo, das ist Bier aus einer ganz kleinen Brauerei im Velebit-Gebirge. Sie brauen erst seit 1997 helles und dunkles Bier. Beide Sorten sind so lecker, dass wir an jedem neuen Ort eine Bar gesucht haben, die dieses Bier ausschenkt. In Deutschland ist es, soweit ich weiß, noch nicht zu bekommen. Falls es jemand entdeckt, unbedingt Bescheid sagen!
  • Pipi –  ja, richtig gelesen. Als ich das erste mal auf einer Getränkekarte „Pipi“ gesehen habe, dachte ich, das sei ein Scherz. Aber es ist eine Limonadenmarke mit den Sorten Orange, Tonic und Bitter Lemon. Ich bin kein großer Limofan, fand sie aber ganz lecker. Und auch die Expertin für interessante Getränke, der wir eine Kostprobe haben zukommen lassen, befand: „Lecker! Und nicht zu süß.“ Damit wäre die Popsongzeile von Westernhagen „Pipi ist kein Name und auch kein Getränk“ gänzlich widerlegt. Den Song hatten wir natürlich trotzdem die ganze Zeit in den Ohren – grausig!

Damit ich nicht mit dem Wort „grausig“ schließen muss, ende ich lieber mit einem ganz und gar leckeren, fluffigen und noch warmen Mohnstrudel. Den haben wir in Rastoke gegessen, einem Dorf wie aus dem Märchenbuch auch „kleine Plitvicer Seen“ genannt. Danke für diesen Tipp Britta!

Übervaleska