Was mach‘ ich jetzt mit Mangold?

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Seit wir Mitglied in der Solidarischen Landwirtschaft sind, fragen wir uns nicht mehr: „Worauf haben wir Lust zu Essen?“, sondern: „Was kochen wir mit dem Gemüse im Kühlschrank?“.

Momentan liegen in den Gemüseschubladen viele Fenchelknollen, Gurken, Spinat und Mangold. Damit uns Saisongemüse bei reicher Ernte nicht zu den Ohren rauskommt, probieren wir viele verschiedene Rezepte aus. Mangold essen wir am liebsten so:

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Die Vorbereitung ist immer gleich: Mangold waschen, Stiele rausschneiden und würfeln, Blätter in Streifen schneiden.

  • asiatisch: Sobanudeln (japanische Nudeln aus Buchweizen) nach Anleitung kochen. In einer Pfanne die Mangoldstiele zusammen mit einer geviertelten Zwiebel anbraten, bis sie weich sind, Blätter dazu geben und mitbraten, bis sie zusammenfallen, würzen mit Limettensaft, Sojasauce, Sesamöl, Chiliflocken und dem Abrieb von einer halben Limette. Sobanudeln dazu geben, vermischen und zum Schluss mit gerösteten Sesamsamen bestreuen. Zutaten pro Person: ca. 50 g Sobanudeln, ca. 100 g Mangold, 1 Zwiebel, 1 EL Sojasauce, 1 EL Limettensaft, 1 TL Sesamöl (geröstet), Abrieb von einer 1/2 Limette, eine Prise Chiliflocken, 1 EL geröstete Sesamsamen
  • italienisch: Mangoldstiele in den letzten drei Minuten mit ins kochende Nudelwasser werfen, Blätter in Olivenöl braten, bis sie zusammen fallen, ein paar Tomatenwürfel oder halbierte Kirschtomaten dazu geben  und mit Knoblauch, Salz und Pfeffer würzen. Pasta und Mangoldstiele abgießen und tropfnass zu den Mangoldblättern geben, umrühren und mit gerösteten Pinienkernen und Parmesan bestreuen. Zutaten pro Person: 100 g Pasta, 80 – 100 g Mangold, 1 nicht zu große Tomate (oder 3-4 Kirschtomaten), 1 kleine Knoblauchzehe, 1 EL Olivenöl, 1 EL geröstete Pinienkerne, Salz, Pfeffer, Parmesan
  • orientalisch nach Yotam Ottolenghi: Sautierte Kichererbsen mit Mangold und griechischem Joghurt aus Plenty (Genussvoll vegetarisch) oder beim Guardian
  • als Quiche mit Haselnüssen im Teig und Käse obendrauf von Essen & Trinken
  • in Lasagne: Den Mangold dünsten. Erst die gewürfelten Stiele, dann die grob gehackten Blätter. Würzen mit Salz und Pfeffer. Eine Béchamelsauce kochen. Dazu 30 g Butter zerlassen, 30 g Mehl einrühren bis es gut mit der Butter verbunden ist. Bei mittlerer Hitze schluckweise 400-500 ml Milch dazu geben,  immer wieder glatt rühren. Ein Lorbeerblatt, eine geviertelte Zwiebel und zwei angedrückte Knoblauchzehen dazu geben und 10 Minuten köcheln lassen. Zum Schluss mit Salz, Pfeffer ud Muskat kräftig würzen. Ofen auf 200 °C vorheizen. Käse reiben (Bergkäse z. B.), eine Dose gewürfelte Tomaten öffnen, Lasageblätter und Auflaufform bereit stellen. Dann schichten: Tomatenwürfel, Lasagneblätter Mangold Bechamel, Lasagneblätter Tomatenwürfel, Mangold, Bechamel usw. Mit Bachamel enden und den geriebenen Käse darüber geben. 40 Minuten im Ofen backen.
  • im Omelette: gewürfelte Mangoldstiele zusammen mit Zwiebelwürfeln anbraten, bis sie weich sind, Blätter dazu geben und mitbraten, bis sie zusammenfallen. Mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen, abkühlen lassen. 5 Eier mit einem Schluck Sahne oder Milch aufschlagen, pro Ei eine kleine Prise Salz zugeben, Pfeffer, Kräuter nach belieben (Petersilie und Basilikum passen gut), den abgekühlten Mangold zugeben und kurz unterrühren. Eine mittelgroße beschichtete Pfanne heiß werden lassen mit etwas Butter oder Öl und die Eimasse eingießen. Bei schwacher Hitze stocken lassen (das dauert 10 bis 15 Minuten), ab und zu die Pfanne rütteln. Dann das Omelette auf einen Teller gleiten lassen und umgedreht in die Pfanne geben. Bei stärkerer Hitze ein bis zwei Minuten die andere Seite braten. Omelette in Stücke teilen und warm oder kalt mit Salat essen.

Übervaleska

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