Chinaobst im Marmeladenglas

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In Sachen Lebensmittel erschüttert mich nichts mehr – dachte ich bis heute. Aber der taz-Artikel „Brechobst made in China“ von Felix Lee hat es dann doch noch mal geschafft. Aufgehängt an der jüngsten Norovirus-Epidemie, bei der 11.000 Schulkinder wegen Tiefkühlerdbeeren aus China erkrankten, dröselt der Autor auf, wie viel Obst und Gemüse aus Fernost in unseren Lebensmitteln steckt. Und warum? Klar, weils billiger ist.

Am meisten regt mich auf: Nur frische Früchte müssen mit Herkunft ausgezeichnet werden. Woher die Erdbeeren in der Marmelade stammen, die Kirschen im Joghurt, der TK-Spinat auf der Pizza – überhaupt TK-Obst & Gemüse – da wird der Verbraucher im Dunkeln gelassen.

Die taz schreibt, dass rund 80 Prozent aller in der Nahrungsindustrie verbrauchten Erdbeeren aus der Volksrepublik stammen. Und dass insgesamt 37 Prozent der weltweiten Obst- und Gemüseproduktion aus China kommen. Wahnsinn!

Erste Hilfe gegen Billig-China-Früchte in Marmelade und Gelee: DYS – Selbermachen!

Bei Valentinas Kochbuch gibts Büchertipps und ein paar leckere Marmeladenrezepte.

Übervaleska

2 comments

  1. Puh…da hilft wirklich nur selbst machen. Aber der Wahnsinn regiert ja auch an anderer Stelle. Ich habe schon Fleisch in den entsprechenden Supermarktabteilungen von hier nach China zum Verpacken geschickt wurde. Blanker Irrsinn!

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