Hier kommt endlich Kurt – Lemon Curd

Macht diesen Lemon Curd! Er bringt allein schon wegen seiner Farbe gute Laune und schmeckt wie die Füllung französischer Zitronentörtchen: fruchtig-herb und sauer-süß. Die Konsistenz liegt irgendwo zwischen Pudding und Vanillesauce. Man kann Lemon Curd auf Toast streichen, in Joghurt rühren, einfach so löffeln oder großartige Desserts damit zaubern.

Drei Gründe warum man Lemon Curd selbst rühren sollte:

  1. Zitronen
  2. Eier
  3. Butter

Und zwar die leckerste Butter, die frischesten Eier und die saftigsten Zitronen – am besten alles Bio. Neben Zucker sind das die Zutaten. Und nicht folgende lange Liste, gelesen auf einem Lemon-Curd-Glas aus dem Supermarktregal:

Zucker, Glukose-Fruktose-Sirup, Wasser, Palmöl, Maismehl, Volleipulver, Zitronensaftkonzentrat (0,6%), Geliermittel: Pektine, Säuerungsmittel (Citronensäure; Essigsäure), Zitronenöl, Säureregulator: Natriumcitrate, Antioxidationsmittel: Ascorbinsäure, Farbstoff: gemischte Carotine.
mäh, da schüttelt’s mich!

Die Zubereitung ist nicht kompliziert. Gut, es braucht ein bisschen Muße beim Abreiben der Zitronenschale und Geduld beim Rühren. Aber insgesamt steht man höchstens eine halbe Stunde in der Küche.

Abgefüllt in blitzsaubere (am besten ausgekochte) Gläser hält sich der Curd ungeöffnet einige Wochen im Kühlschrank. Offene Gläser sollte man innerhalb einer Woche verbrauchen.

Das Rezept stammt von Nigel Slater und wurde beim Guardian veröffentlicht.

Zutaten für vier kleine Gläser: 4 Zitronen, 3 Eier plus 1 Eigelb, 100 g Butter, 200 g Zucker (wer mag, kann einen Teil durch Vanillezucker ersetzen)

Außerdem: Wasserbad (ein Topf und eine Schüssel, die darauf passt, Schneebesen, ausgekochte Marmeladengläser

Zuerst: Die Zitronen waschen, abtrocknen und die Schale dünn abreiben (ohne das Weiße), anschließend die Zitronen auspressen

Wasserbad vorbereiten: In einem Topf Wasser zum Kochen bringen. Die Schüssel, die man später auf den Topf setzt, sollte das Wasser nicht berühren. Wenn das Wasser kocht, Hitze verringern, es soll nur leise simmern.

Mischen 1: Zitronensaft, Zucker, Zitronenabrieb und Butter (in kleinen Stücken) in die Schüssel geben und aufs Wasserbad setzen.

Mischen 2: Eier und Eigelb mit einer Gabel leicht verquirlen

Mischen 3: Sobald die Butter in der Schüssel geschmolzen ist alles gut verrühren und die Eiermasse langsam unter Rühren zugeben.

Geduldig rühren: Es dauert etwa zehn bis 15 Minuten, dann sollte die Masse eindicken. Man muss nicht die ganze Zeit wie eine Verrückte rühren aber kontinuierlich bis die Konsistenz von dickflüssiger Vanillesauce erreicht ist.

In Gläser füllen: Den Curd vom Herd nehmen und noch ein bisschen rühren. Dann in die Gläser füllen und gleich verschließen.

Übervaleska

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Bitte Rechenaufgabe lösen: * Time limit is exhausted. Please reload CAPTCHA.