Schöne Wirsingköpfe von den Feldern unserer Solidarischen Landwirtschaft (SoLaWi) liegen im Gemüsefach des Kühlschranks und warten auf leckere Verwertung. Hier ein paar meiner liebsten Rezepte: Ein köstliche herzhafter Wirsingkuchen frei nach Ottolenghi. Apropos Ottolenghi: Aus Wirsing, Rotkohl, Mango, karamellisierten Macadamianüssen und einer genialen Sauce zaubert der Londoner Koch diesen köstlichen Salat. Das Rezept stammt aus… Weiterlesen
selbstgemacht
Ein sehr deutsches Gemüse, dieser Kohlrabi. Kaum ein anderes Land hat dafür Rezepte. Hier ein paar Ideen aus unserem Küchenalltag: schälen, kleinschneiden, pur essen – sofort. Lässt man sie zu lange an der Luft liegen, werden sie bitter. Rohkostsalat: geraspelt, gewürzt mit gerösteten Koriandersamen, Salz und Pfeffer, Weißweinessig, Rapsöl Pasta: Kohlrabistifte zusammen mit kurzen Nudeln… Weiterlesen
Ich verstehe nicht, warum sich Medien und Supermärkte im April schon auf Erdbeeren und Spargel stürzen. Macht doch mal langsam, sonst verpasst ihr das leckerste im Frühling. Jetzt sprießen nämlich Kräuter wie Schnittlauch, Petersilie oder Estragon. Postelein machen den ersten knackigen Salat zusammen mit Radieschen. Und draußen in der Natur wachsen Bärlauch und Sauerampfer. Sauerampfer… Weiterlesen
Morgen geht es wieder los mit Alaaf und dem Trömmelsche. Mit Prinzenpaar und Dreijestirn, dem Meiers Kätche un singem Rädche. Mit Berlinern und Bierchen. Deshalb krame ich mal ganz tief in meinen Blogbeiträgen und hole noch mal einen Beitrag von 2012 hervor, weil immer wieder gut, vor allem, wenn man ihn selbst macht – den… Weiterlesen
Wer einmal Schokopudding von Anfang an selbst gemacht hat, wird nie wieder Tütchen kaufen. Der Pudding ist einfach viel schokoladiger, cremiger und leckerer und fast genauso schnell zu kochen. Das Rezept stammt aus „Deutschland vegetarisch“, ein Kochbuch, dass ich empfehle: Gelingsichere Rezepte durch die vier Jahreszeiten, gute Ideen, was man aus regionalen Produkten zur Jahreszeit… Weiterlesen
Wer hat diesen Sommer schon Marmelade gekocht? Scones passen perfekt dazu. Diese nicht zu süßen Gebäckstücke reichen die Briten gern zum Afternoon Tea, dick bestrichen mit Erdbeermarmelade und Clotted Cream, einem Milchprodukt zwischen Sahne und Butter. Cream Tea heißt das in den Grafschaften Devon und Cornwall, Südengland. Den besten Cream Tea hatten Markus und ich… Weiterlesen
In manchen Regionen mag es schon zu spät sein – wer aber noch Holunderblüten findet, sollte die Gartenschere zücken, ein paar Dolden abschneiden und Holunderblütensirup ansetzen. Das ist ganz einfach und man kann den ganzen Sommer über duftiges Hollerwasser trinken (Holunderblütensirup mit Sprudelwasser). Holunderbüsche stehen überall: in Stadtparks, an Feldwegen, Wiesen- und Waldrändern. Büsche an… Weiterlesen
Wieviele Versuche letztendlich nötig waren, um DIE Melange für perfekten Milchreis zu finden, weiß ich nicht genau. Gefühlt hat es Jahre gedauert mit unendlich vielen Fehlversuchen. Nicht, dass der Milchreis nie geschmeckt hätte. Aber die Konsitzenz ließ spätestens nach dem Abkühlen zu Wünschen übrig. Nun hat sicher jeder eine andere Vorstellung von Milchreis. Meiner darf… Weiterlesen
Eigentlich wollte ich mich mit Frühlingsgrüßen aus der Winterpause zurückmelden. Aber gut, der Winter wills noch mal wissen und ich nutze die Gelegenheit, Steffis Rotkohl-Rezept ins Rampenlicht zu schieben. Das Rezept stand schon mal vor Jahren in einem Beitrag versteckt zwischen anderen Rezepten (war noch ganz am Anfang von fressenundgefressenwerden). Also hier kommt ein nicht… Weiterlesen
Hagebuttenmarmelade kannte ich bisher nicht. Dank Steffis Kindheitserinnerungen, einem Strauch voller „Männlein mit purpurroten Mäntelein“ und einem gemeinsamen Samstag-Nachmittag, weiß ich jetzt, was mir bisher entgangen ist: Eine Marmelade – süß und fruchtig, leicht vanillig und mit einer abgefahrenen samtigen Konsistenz. Hagebutten, die Früchte der Wildrosen, wachsen überall. Man kann sie einfach ernten (mit Handschuhen!)… Weiterlesen
Letztes Wochenende waren wir wandern im Wald. Überall unter den Bäumen stand Waldmeister, teils schon in der Blüte. Wir haben ein paar Pflänzchen ohne Blüten gepflückt. Aber was macht man dann damit? Erst mal welken oder sogar trocknen lassen – erst dann entfacht der Waldmeister seinen typischen Geruch. Und dann? Jetzt kurz vorm Mai ist… Weiterlesen
Ein Tweet von @missesdelicious, ein Seufzer zum Frühstück, ein Kaffeeklatsch und eine Diskussion: Manchmal liegt ein Thema wie Marmeladenduft in der Luft. Und um Marmelade geht es auch. Es begann mit einer Diskussion darüber, dass das Einkaufen so komplex geworden ist. Was ist wirklich drin? Reicht das EU-Biosiegel oder werden da Früchte aus China verarbeitet?… Weiterlesen
Ohne Fettgebackenes kein Karneval. Ich freue mich jetzt schon auf den ersten gefüllten Berliner (Johannisbeermarmelade!) zum Frühstück am Donnerstag (Weiberfastnacht). Eigentlich lasse ich gern die Bonner Bäcker für mich frittieren. Aber Mutzen wollte ich schon immer mal selber machen. Also nicht die Mutzenmandeln, sondern Mutzen – die sind rautenförmig, flach und knusprig statt fluffig. In… Weiterlesen
Macht diesen Lemon Curd! Er bringt allein schon wegen seiner Farbe gute Laune und schmeckt wie die Füllung französischer Zitronentörtchen: fruchtig-herb und sauer-süß. Die Konsistenz liegt irgendwo zwischen Pudding und Vanillesauce. Man kann Lemon Curd auf Toast streichen, in Joghurt rühren, einfach so löffeln oder großartige Desserts damit zaubern. Drei Gründe warum man Lemon Curd… Weiterlesen
Marmelade aus der Brombeerhölle
Mit zerkratzten Armen, Dornen in den Fingern und Spinnen in den Haaren kehrten Ina und ich zurück aus der Brombeerhölle – eine wilde Hecke, so groß wie ein Wäldchen. Bis zu Dornröschen sind wir nicht vorgedrungen. Aber immerhin konnten wir gut ein Kilo wilder Brombeeren pflücken. Brombeermarmelade war früher der einzig wahre Brotaufstrich für mich…. Weiterlesen