Steffis Rotkohl oder Winter is Coming – again

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Eigentlich wollte ich mich mit Frühlingsgrüßen aus der Winterpause zurückmelden. Aber gut, der Winter wills noch mal wissen und ich nutze die Gelegenheit, Steffis Rotkohl-Rezept ins Rampenlicht zu schieben. Das Rezept stand schon mal vor Jahren in einem Beitrag versteckt zwischen anderen Rezepten (war noch ganz am Anfang von fressenundgefressenwerden).

Also hier kommt ein nicht vegetarisches super-sattmach-wohlig-wärmendes Rotkohl-Rezept, das allen Aufwand lohnt: Das Ergebnis schmeckt herzhaft, würzig, cremig, leicht süß und weich – und am besten aufgewärmt am nächsten Tag.

Den mitgekochten Speck nicht wegwerfen, sondern probieren – ich finde, der schmeckt köstlich.

Zutaten: 2 kg Rotkohl, 2 Zwiebeln, 1 dicke Scheibe durchwachsener Speck, Salz, Pfeffer, 1/4 l Gemüsebrühe, 4 Nelken, 2 Lorbeerblätter, 50 g Kandiszucker, 250 g entsteinte Backpflaumen, 1/4 l kräftiger Rotwein, 2 EL Essig, 3-4 EL Johannisbeergelee, ca. 400 g Apfelmus (am besten selbst gemacht), Öl

Dauer: 2 Stunden, davon 30-40 Minuten aktiv

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Die meiste Arbeit: Rotkohl putzen, in Viertel teilen und in feine Streifen schneiden, sich nicht über lila Finger ärgern. Oder eine Küchenmaschine benutzen.

Gewürze vorbereiten:  Die eine Zwiebel schälen und mit Lorbeerblättern und Nelken spicken. Die zweite Zwiebel würfeln

Anbraten: Zwiebelwürfel zusammen mit der Speckscheibe in etwas  Öl anbraten. Den Rotkohl dazugeben und unter rühren kurz anbraten.

Schmoren:  Salz, Pfeffer, Essig, gespickte Zwiebel mit Backpflaumen Kandis und das Johannisbeergelee in den Topf geben. Mit der Hälfte des Rotweins und etwas heißer Brühe ablöschen. Dann den Kohl zugedeckt bei schwacher Hitze eine bis 1,5 Stunden schmoren. Ab und zu umrühren und den restlichen Rotwein/die restliche Brühe nach und nach zugießen. Darauf achten, dass der Rotkohl nicht ansetzt.

Apfelmus kochen: ungefähr 1 Kilo (4-6) Äpfel schälen, in grobe Stücke schneiden, in einen Topf geben, 100 ml Wasser dazu geben und bei mittlerer Hitze und geschlossenem Deckel weich kochen. Das dauert etwa zehn Minuten. Danach die Äpfel zu Brei rühren – der darf ruhig grob und etwas stückig bleiben.

Zum Schluss: die gespickte Zwiebel und den Speck entfernen und das Apfelmus zugeben. Alles noch einmal kurz aufkochen – fertig.

Übervaleska

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