1/4/2 oder wie gelingt perfekter Milchreis?

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Wieviele Versuche letztendlich nötig waren, um DIE Melange für perfekten Milchreis zu finden, weiß ich nicht genau. Gefühlt hat es Jahre gedauert mit unendlich vielen Fehlversuchen. Nicht, dass der Milchreis nie geschmeckt hätte. Aber die Konsitzenz ließ spätestens nach dem Abkühlen zu Wünschen übrig.

Nun hat sicher jeder eine andere Vorstellung von Milchreis. Meiner darf weder schleimig noch bröselig, weder klumpig noch suppig sein –  egal ob lauwarm oder kalt.

Ich dachte schon oft: “Jetzt hab ich’s!”, weil der Milchreis warm genial war. Cremig, weich, dicht und trotzdem fluffig. Im Kühlschrank mutierte er dann doch zu einem Gummiball.

Aber jetzt habe ich es tatsächlich gefunden, das perfekte Verhältnis von Reis, Milch und Sahne. Es ist 1/4/2.

Für alle, denen Milchreis gern anbrennt: Unten gebe ich einen super  Tipp von Tom und Franzi weiter.

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Zutaten für vier bis sechs Portionen: 1 Tasse Milchreis (ca. 250 g), 4 Tassen Milch (1 Liter), 2 Tassen Sahne (500 ml), 1 Prise Salz, Zucker/Vanilllezucker nach Geschmack (ich nehme 8 TL)

Aufkochen: Reis, Milch, Sahne und eine Prise Salz in einem großen Topf aufkochen lassen.

Rühren: Hitze auf ein Minimum reduzieren und den Milchreis durchrühren

Garen: Deckel drauf und 25 Minuten ziehen lassen (ab und zu durchrühren)

Zuckern: Erst wenn der Milchreis gar ist, den Zucker dazu geben und noch mal gut durchrühren.

Tipp von Tom und Franzi: Nach dem Aufkochen, den Topf mit Milchreis  in ein Handtuch wickeln und unter die Bettdecke stellen. Dann quillt er fröhlich vor sich hin. Morgens aufgekocht, ist er mittags gar und hat die richtige Esstemperatur. Ich habe das noch nicht ausprobiert, es klingt aber gut. Erfahrungen damit gern kommentieren.

Steffis Rotkohl oder Winter is Coming – again

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Eigentlich wollte ich mich mit Frühlingsgrüßen aus der Winterpause zurückmelden. Aber gut, der Winter wills noch mal wissen und ich nutze die Gelegenheit, Steffis Rotkohl-Rezept ins Rampenlicht zu schieben. Das Rezept stand schon mal vor Jahren in einem Beitrag versteckt zwischen anderen Rezepten (war noch ganz am Anfang von fressenundgefressenwerden).

Also hier kommt ein nicht vegetarisches super-sattmach-wohlig-wärmendes Rotkohl-Rezept, das allen Aufwand lohnt: Das Ergebnis schmeckt herzhaft, würzig, cremig, leicht süß und weich – und am besten aufgewärmt am nächsten Tag.

Den mitgekochten Speck nicht wegwerfen, sondern probieren – ich finde, der schmeckt köstlich.

Zutaten: 2 kg Rotkohl, 2 Zwiebeln, 1 dicke Scheibe durchwachsener Speck, Salz, Pfeffer, 1/4 l Gemüsebrühe, 4 Nelken, 2 Lorbeerblätter, 50 g Kandiszucker, 250 g entsteinte Backpflaumen, 1/4 l kräftiger Rotwein, 2 EL Essig, 3-4 EL Johannisbeergelee, ca. 400 g Apfelmus (am besten selbst gemacht), Öl

Dauer: 2 Stunden, davon 30-40 Minuten aktiv

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Die meiste Arbeit: Rotkohl putzen, in Viertel teilen und in feine Streifen schneiden, sich nicht über lila Finger ärgern. Oder eine Küchenmaschine benutzen.

Gewürze vorbereiten:  Die eine Zwiebel schälen und mit Lorbeerblättern und Nelken spicken. Die zweite Zwiebel würfeln

Anbraten: Zwiebelwürfel zusammen mit der Speckscheibe in etwas  Öl anbraten. Den Rotkohl dazugeben und unter rühren kurz anbraten.

Schmoren:  Salz, Pfeffer, Essig, gespickte Zwiebel mit Backpflaumen Kandis und das Johannisbeergelee in den Topf geben. Mit der Hälfte des Rotweins und etwas heißer Brühe ablöschen. Dann den Kohl zugedeckt bei schwacher Hitze eine bis 1,5 Stunden schmoren. Ab und zu umrühren und den restlichen Rotwein/die restliche Brühe nach und nach zugießen. Darauf achten, dass der Rotkohl nicht ansetzt.

Apfelmus kochen: ungefähr 1 Kilo (4-6) Äpfel schälen, in grobe Stücke schneiden, in einen Topf geben, 100 ml Wasser dazu geben und bei mittlerer Hitze und geschlossenem Deckel weich kochen. Das dauert etwa zehn Minuten. Danach die Äpfel zu Brei rühren – der darf ruhig grob und etwas stückig bleiben.

Zum Schluss: die gespickte Zwiebel und den Speck entfernen und das Apfelmus zugeben. Alles noch einmal kurz aufkochen – fertig.

Spitzbuben mögen Rote Bete, Panettone, Quittenbrot & Kräutertee

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Polaroids: Ina Echternach Polaroids: Ina Echternach

Liebe Freunde des kulinarischen Polaroidrätsels,

hier kommt der letzte Eintrag für dieses Jahr – die Lösungen von Woche drei (v. l. n. r.): Kräutertee, Spitzbuben, Panettone, Rote Bete, Quittenbrot. (Das ist ein Konfekt, aus Quitten gemacht, der Vorgänger von Gummibärchen quasi.)

Noch mal vieeeeeelen Dank fürs Mitmachen und all das Lob! Das motiviert natürlich ungemein für weitere Rätselwochen. Dass wir gleich sechs vor Ostern schaffen, wage ich allerdings zu bezweifeln ;-)

Last but not least: The winners of the week are schaejul-Julia und Gregor – Glückwunsch!

@schaejul-Julia, bitte schicke uns deine Postadresse An alle Gewinnerinnen und Gewinner: Wir liefern, wie immer, erst im neuen Jahr :-)

Und jetzt wünschen wir euch frohe Weihnachten und einen guten Rutsch in 2015!

Ina  & Valeska

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Polaroid: Ina Echternach

Polaroid: Ina Echternach

 

So schön es auch sei: Noch einmal klicken, dann ist alles vorbei.

Aber Weihnachten ist ja auch ganz nett ;-)

Viel Spaß mit unserem letzten Polaroidrätsel, bei dem auch wieder Buchtaben kommen und gehen.

Erst mal einen schönen Freitag und ein gutes Wochenende mit vier brennenden Kerzen.

Die Gewinner der dritten Rätselwoche geben wir wieder am Sonntag bekannt.

Es grüßen Ina und Valeska

 

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Polaroid: Ina Echternach

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Endspurt! Noch zwei mal raten und dann ist bald Weihnachten :-)

Zu diesem Foto bekommt ihr den Hinweis: Buchstaben fallen weg, Buchstaben kommen dazu.

Cheers!

Ina  & Valeska

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Polaroid: Ina Echternach

Polaroid: Ina Echternach

Guten Morgen!

Hier kommt das Bild zum Mittwoch.

Viel Spaß damit wünschen

Ina  & Valeska

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Polaroid: Ina Echternach

Polaroid: Ina Echternach

 

Ahhhhhh,  zu spät – sorry! Aber so ist das, wenn man beim Plätzchen backen die Zeit verquatscht ;-)

Eine viertel Stunde nach Mitternacht gibts also erst das neue Polarätsel. Dafür aber ein besonders hübsches, wie ich finde. Dann rätselt mal schön.

Viele Grüße und einen schönen Dienstag!

Ina  & Valeska

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Polaroid: Ina Echternach

Polaroid: Ina Echternach

Buongiorno amici!

Es ist wieder Montag und die letzte Rätselwoche beginnt. Die Lösungen der letzten Woche findet ihr hier.

Geschmeidige letzte Arbeitstage wünschen

Ina  & Valeska

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Weiße Dame schwingt Gänsekeule

Polaroids: Ina Echternach

Polaroids: Ina Echternach

 

Soooo, hier jetzt endlich die Auflösung der letzten Woche (von links nach rechts): Dame blanche, Gänsekeule, Prinzessböhnchen, Mixed Pickles, Eintopf

Wer noch nie eine Dame blanche – also Vanilleeis mt Schokosauce – zum Nachtisch bestellt hat, war natürlich im Nachteil. Aber wenn man die einzig noch stehende Schachfigur erkannt hat (weiße Dame), war der Weg ja nicht mehr weit – googeln ist schließlich erlaubt ;-)

Danke an alle, die mitgemacht haben!

Polaroid & Plätzchen haben gewonnen: Britta und em (= Elbmöhre) – Glückwunsch!
@em: du bekommst natürlich eine vegane Variante zum Polaroid – bitte schicke uns doch deine Anschrift

Einen schönen dritten Adventsonntagabend wünschen

Ina  & Valeska

 

 

KLICK auf die 12

Polaroid: Ina Echternach

Polaroid: Ina Echternach

Guten Morgen Freitag!

Die zweite Woche ist beinahe vorbei. Heute gibts noch mal was ganz Einfaches. Einen cool down quasi.

Schönes Wochenende allen und danke fürs Mitmachen!

Ina  & Valeska

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